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Wego & Steinmetz
Rechtsanwälte
Hindenburgstr. 2
53925 Kall

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 9.00 – 13.00 Uhr
Mo, Di, Do: 14.00 – 18.00 Uhr
Fr: 14.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch Nachmittag geschlossen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Abrechnung rechtsanwaltlicher Tätigkeit. Die häufigste Methode ist nach den im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) vorgegebenen Gebührenrahmen abzurechnen.

In Beratungssachen besteht auch die Möglichkeit einer Honorarvereinbarung, bei der die Angelegenheit für ein eingangs der Auftragserteilung vereinbartes Pauschalhonorar bearbeitet wird.

Bei einer Erstberatung darf derzeit jedoch ein Betrag von 190,00 € zzgl. MwSt nicht überschritten werden. Im Einzelfall kann er aber auch deutlich darunter liegen.

Geht die Angelegenheit, mit der der Rechtsanwalt beauftragt wird, über eine Erstberatung hinaus, so wird, wie eingangs erwähnt, im Rahmen der Gebührensätze des RVG abgerechnet. Diese richten sich maßgeblich nach dem Gegenstands- bzw. Streitwert der Sache. Innerhalb der Gebührenstufen, die sich nach den Streitwerten bemessen, gibt es noch kleinere Abstufungen bei den Gebühren, die sich nach dem Umfang der Tätigkeit und der Schwierigkeit der Rechtssache bemessen.

Gerne geben wir Ihnen nähere Auskunft über die in Ihrer persönlichen Rechtssache voraussichtlich zu erwartenden Kosten, damit Sie das wirtschaftliche Risiko kalkulieren und die für Sie richtige Entscheidung treffen können.

Rechtsschutzversicherungen für Privat- und Firmenkunden können vielfach das Kostenrisiko abdecken, wobei durch den Versicherungsvertrag und die allgemeinen Rechtsschutzbedingungen auch Angelegenheiten (generell) vom Rechtsschutz ausgenommen sein können. Dies kann jedoch von uns vorab geklärt werden, damit auch in diesem Falle volle Klarheit über das Kostenrisiko bei Ihnen besteht.

Für den Fall, dass Sie rechtsschutzversichert sind, übernehmen wir selbstverständlich gerne für Sie die gesamte Abwicklung mit Ihrer Versicherung von der Anfrage nach Deckungszusage bis hin zur Abrechnung.

Auch wenn man finanziell schlechter gestellt ist und über eine Rechtsschutzversicherung nicht verfügt, braucht man auf sein gutes Recht nicht zu verzichten. Hier gibt es die Möglichkeiten der Beratungshilfe und der Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe.
Beratungshilfe ermöglicht die Übernahme der Kosten für die außergerichtliche Vertretung und Beratung durch die Staatskasse.

Beratungshilfe ist für die Erlangung außergerichtlicher Beratung durch einen Rechtsanwalt vorgesehen. Um Beratungshilfe zu erlangen, ist es der einfachste Weg, dass Sie vor Ihrem Termin beim Anwalt bei dem für Ihren Wohnort zuständigen Amtsgericht einen sogenannten Beratungsschein beantragen. Hier ist es erforderlich, dass Sie Ihre Einkommensverhältnisse und Belastungen, aber auch den Grund darlegen, aus dem Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Die Einkommensverhältnisse können etwa durch die Vorlage von Lohnabrechnungen aber auch durch die Vorlage von Bescheiden einer öffentlichen Stelle (wie etwa Jobcenter) dargelegt werden. Ihre Belastungen müssen ebenfalls mit entsprechenden Belegen aufgezeigt werden (Wohnkosten etwa unter Vorlage des Mietvertrages). Mit dem Beratungsschein können Sie die Beratung eines Anwalts Ihrer Wahl in Anspruch nehmen, wobei Sie einen Eigenanteil von 15,00 € für die Beratung zu erbringen haben, der in bestimmten Fällen jedoch auch erlassen werden kann.

Prozesskostenhilfe bzw. Verfahrenskostenhilfe ist für das gerichtliche Verfahren vorgesehen und wird abhängig von den wirtschaftlichen Verhältnissen und den Erfolgsaussichten in der Sache gewährt. Hier müssen gegenüber dem Gericht Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse dargelegt werden und die Erfolgsaussichten in der Sache plausibel gemacht werden.

Es kann sog. ratenfreie Prozesskostenhilfe gewährt werden, wenn die Voraussetzungen gegeben sind, oder das Gericht legt fest, dass Sie die Prozesskostenhilfe in Raten, die das Gericht festlegt, zurückzahlen müssen.

Sofern Ihnen Prozesskostenhilfe gewährt wird, besteht jedoch weiter das Risiko - im Falle einer Niederlage -, das die Kosten der Rechtsverfolgung der Gegenseite von Ihnen zu tragen sind. Auch kann bei gewährter Prozesskostenhilfe innerhalb von 48 Monaten bei erheblichem Einkommens- oder Vermögenszuwachs eine Rückzahlung des gezahlten Hilfebetrages sowie der Gerichtskosten durch die Staatskasse verlangt werden.

Gerne beantworten wir Ihnen alle Fragen rund um das Thema Kosten in einem persönlichen Gespräch, da es uns wichtig ist, dass Sie von vornherein überschauen können, welche Kosten auf Sie zukommen können.


Adresse:

Wego & Steinmetz Rechtsanwälte - Hindenburgstr. 2 - 53925 Kall
Tel.: 02441 / 77 93 71 - Fax: 02441 / 77 93 44

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